MIT-Module in Entwicklung

MIT entwickelt ein Schulungsprogramm mit acht Modulen. Das Programm hilft, besser zu verstehen, was Vereine machen und wie Deutschland funktioniert.

Eine zentrales Element von MIT ist die Entwicklung eines Trainingsprogramms für Zugewanderte und Geflüchtete, die Interesse haben, in einem Verein, einem Gremium, Ausschuss oder einer Initiative mitzumachen.

Doch es gibt viele Fragen: Wie funktioniert ein Verein in Deutschland? Was macht ein Gemeinderat und wie kann man da mitmachen? Welche Ämter und Funktionen gibt es in einem Verband oder Verein?

Parallel dazu fehlen Menschen, die neu in Deutschland sind, Kenntnisse, wie das Land funktioniert: Was macht eine Stadtverwaltung, was ein Bundesland und was wird in Berlin entschieden?

Die ersten MIT-Module werden diese Fragen beantworten. Sie erklären auf einfache und gut verständliche Artund Weise, wie die vielen Strukturen und Einrichtungen, die es in Deutschland gibt, zusammenwirken.

Zugleich haben Menschen, die neu in Deutschland sind, aber auch Ängste, sich direkt aktiv zu beteiligen. Einige Zugewanderte aus Drittstaaten kommen aus Ländern, in denen eine solche Beteiligung nicht erwünscht war. Es gibt Ängste und Vorbehalte und man möchte auch nichts falsch machen.

Drittstaatsangehörige, die sich noch in Anerkennungsverfahren befinden, befürchten, dass ein Ehrenamt vielleicht auch Nachteile haben könnte.

Weitere MIT-Module gehen stark auf die praktische Arbeit ein und zeigen, wie man ganz konkret in einem Verein oder Verband mitmachen kann. Es geht dabei auch um Netzwerke, soziale Kontakte, Freundschaften und den Spaß, gemeinsam in einer Gruppe etwas mit Gleichgesinnten zu organisieren. All dies hilft neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, sich besser zu integrieren und teilzuhaben.

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